Geschichte des Weinguts Weilbächer

 

 

Die Familie Weilbächer ist seit Generationen mit dem Weinbau verbunden.

Das älteste, bekannte Dokumente über einen Weinverkauf des Stammvaters aller Hochheimer Weilbächer – Markus Weilbächer - wurde im Jahre 1645 aufgezeichnet.

 

Vorschaubild Anthoni Dieffenbach von Frankfurt bezog
bei Georg, Philip und Markus Weilbächer,
Gebrüder 1 Fuder & 4 Ohm
verzollt 3f 7 ½ Batzen und
Aufschlag 2 ½ f
Ferner zog der selbst bei Markus Weilbächer
1 Fuder 1 ½ Ohm
verzollt 2 ½ f
und Lagergeld 1f 13 Batz 2 Pf

 

 

Im Jahre 1820 erwarb Johann Weilbächer der Urgroßvater des jetzigen Besitzers, den ehemaligen Klosterhof des Mainzer St. Agnes Klosters in der Neudorfgasse. Das daran heute noch ersichtliche Sandsteinwappen, ziert das Etikett des Weinguts.

Die Band

 

Jetzt befindet sich das Weingut auf der gegenüberliegenden Seite in der Neudorfgasse 17, wo die Familie seit über 50 Jahren auch einen Gutsausschank betreibt. Im diesem werden nicht nur die gutseigenen Weine, als auch eine Vielzahl von dazu passenden Gerichten angeboten.

Heute pflegen wir im Weingut auf 2,5 ha zu 85 % Riesling, 10 % Spätburgunder und zu 5 % Dornfelder. Dabei achten wir sehr auf Qualität. Dafür ist die Handarbeit im Weinberg unabkömmlich, auf die wir großen Wert legen, denn im Keller kann man nur die gute Qualität aus dem Weinberg bewahren. Diese Bemühungen wurden unteranderem mit Staatsehrenpreisen 1989 und 1995 belohnt

Das Weingut wird heute von Vater Alfred und Sohn Clemens Weilbächer geführt. Es werden individuelle Weine mit eigenem Charakter auf Qualitätsstandart erzeugt.